• Claudia Bouvier

Trojaner - Pferde im Geheimdienst




Kérmorvan hat seine Stärken und Schwächen: seine grosse Schwäche sind Pferde. In "Das Erzengel-Gambit", dem zweiten Band der Corvus-Reihe hat unser wackerer, französischer Geheimagent keine Skrupel Insider-Infos aus seinem Job zu benutzen, um seinen "mageren" Sold als Soldat und Geheimagent im Service Action der DGSE mit ein paar Einnahmen aus Pferdewetten aufzubessern. Also bietet sich der Blog-Eintrag zum 100 Jahre-Geburtstag der Traber-Weltmeisterschaft "Le Prix de l'Amérique", die am 27 Januar 2020 in Vincennes gefahren wird an. Und genauso wie unsere imaginären Helden haben wir gewettet …. und hoffen, wie alle Jahre wieder zu gewinnen .









Pferde spielen in Corvus Band 2 "Das Erzengel-Gambit" eine wichtige Rolle, ohne gut oder böse zu sein. Das liegt natürlich daran, dass der Autor Pferde mag und auch den ganzen Rennzirkus mag, den es um Traber, Galopper und andere schnell laufende Equiden mag.

Die Geschichte des "Prix d'Amerique" geht zurück in die Zeit nach dem I.Weltrkrieg; Interessierte Leser können dies einfach im Internet recherchieren.

Pferde haben im internationalen Geheimdienstgeschäft schon immer eine entscheidende Rolle gespielt lange Zeit als aktive Nachrichtendienst-Mitarbeiter, wenn es darum ging, wichtige Information schnell und sicher von A nach B zu bringen. Als unser General und "Empereur" Napoleon Bonaparte im frühen XIX.Jahrhundert gegen die bitterbösen Engländer kämpfen musste, um die junge, französische Republik und unsere Prinzipien von "'Liberté, Egalité, Fraternité"-"Freiheit, Gleichheit, Br^derlichkeit" gegen eine rabiate Form des brutalen angelsächsischen Kapitalismus und monarchistische, anti-egalitäre und vom radikalen Protestantismus geprägte Regierungsformen zu verteidigen, schickte er für jede Nachricht, die nach Paris in die Regierungszentrale musste wenigstens 7 berittene Kuriere los. Oft kam nur einer an, denn der Weg war weit und gefährlich und für viele Pferde und Kuriere eben auch tödlich.



Aus diesem Grund und weil der Autor selbst nicht nur Historiker ist, sondern auch Pferde liebt und selbst solche wackeren Vierbeiner auf seiner Weide stehen hat, darf Commandant Gwénael Kérmorvan vermutlich - Mimetismus - einem reiterlichen Hobby fröhnen!


Nein, ich wollte einfach einmal einen Charakter, der "normal" ist und ganz "normale" Hobbies hat und in Frankreich ist der Reitsport nun einmal ein ganz "normales Hobby" und wir stehen mit 650 000 eingetragenen Mitgliedern erfolgreich an vierter Stelle nach den Fussballern, Tennisspielern und Basketballern!


Kurz und gut: diese französische Besonderheit und eine grosse Liebe zur Pferdewette haben mich zusammen mit meinen eigenen sportlichen Präferenzen inspiriert, dem in Frankreich so beliebten Trabrennsport seine Rolle in "Corvus" zu geben.

Der "kleine Asterix" den Kérmorvan und Carla in Band 2 ersteigern inspiriert sich an meinem eigenen Sohn von "Défi d'Anou" einer französischen Trabrennsport-Legende.

Leider hat meiner eben nur die Farbe vom Vater geerbt :) , wie man auf dem entspannten Foto im Koppelunterstand beim "Chillen" ganz leicht sehen kann. Ansonsten ist er vor allem eines: freundlich, umgänglich und in gutes und ein absolut braves Reitpferd und Spielkamerad für Kinder ... aber gewiss kein karrierebewusster Spitzentraber!

Wenn ich ganz ehrlich bin: er wurde noch nie in seinem Leben auch nur ansatzweise eingespannt (obwohl ich die Gelegenheit hatte und es irgendwie schon reizvoll ist, hinter einem so bildhübschen Roten die kleine Kutsche anzubringen. Ich würde ja gerne mit meinem roten Buben Einkaufen fahren oder zur Post. Da währen wir auf jeden Fall CO2-neutral (abgesehen von den Aktivitäten der equinen EIngeweide) ...aber er ist süss, sehr verfressen, sehr sehr kinderfreundlich und....er hat kleine Ohren!


Kérmorvan ist Pferde-Fan, weil sein Autor Pferde mag - wirklich mag...man könnte sagen, er ist von diesen Viechern besessen :) - und weil ich einfach einmal eine Romanfigur schaffen wollte, die kein Fall für den Psychiater ist, wie so viele US-Romanhelden. KJérmorvan ist echter Durchschnitt: er mag Pferde und gutes Essen und seine Familie. Er kocht und liebt den blöden Internet-Kochwebsite "Marmiton". Er trinkt Bier und hat französische Durchschnittshobbies und keine Probleme mit seiner Familie. Er ist nicht einmal schwul oder transgender, sondern nur ganz banal. Ich wollte keinen "Spinner" der gerade politisch korrekt "IN" ist, sondern lediglich einen banalen Charakter.


Als Autor ärgert es mich, unrealistische Extreme schreiben zu müssen, die man im normalen Leben nicht findet, nur um irgendwelche "politisch korrekten Leser-Minderheiten" zu befriedigen. Diese "Minderheiten" werden mich sowieso zerreissen, da ich keine politisch korrekten Werke schreibe. Ich bemühe mich, Bücher zu schreiben, die realistisch sind.

Natürlich ist es absolut "grauenvoll" Trabrennen gut zu heissen, denn die "armen Pferde" leben ja nicht frei, wie die entsprechenden Aktivisten es wünschen, sondern müssen rennen. Auch meine armen Pferde rennen nicht frei quer über die Autobahn, sondern leben auf abgegrenzten Koppeln (wo ich viel Arbeit investiere, um ihr Leben so qngenehm, wie möglich zu gestalten) und ich habe keine freilaufenden Wölfe oder ganz wilde Wildkatzen, so toll ich das Konzept doch finde, wieder Wölfe oder andere grosse Raubtiere in Europa zu integrieren, auch wenn ich keine Antwort auf die Frage habe, wie man ndas mit Intensivlandwirtschaft auf einen gemeinsamen Nenner bringt. Leider habe ich in Europa 2020 keine Möglichkeit gefunden, Pferde oder Wölfe oder Bären oder andere traditionellen Wildtiere freizulassen, ohne die Stadtmenschen zu verärgern, die ihr Abendessen bei "Uber Eats" bestellen. Ich möchte selbstverständlich keine Polemik starten, aber einen Aufruf an den guten "Menschenverstand" ...das leiste ich mir dann doch als Schriftsteller, wo ich jetzt die Gelegenheit habe.


Die Idee, den bösen "Bösen" auch noch in diesen Bereich des Pferderennsports zu schicken, war verführerisch und "Director of National Intelligence" (DNI) Frank Mahooney hat nun einmal ein Pferd, das wir zum Preis von Amerika schicken. Auch die "böse" Rhonda Hinkel wettet gerne und erfolgreich. Also zögern sie nicht, liebe Leser, uns in unserer Liebe zu den Pferden und zur Pferdewette zu folgen!

Natürlich werde ich keinen Wett-Tipp geben, aber wenn Kérmorvan morgen in Vincennes an den Wettschalter ging, dann würde er ohne zu zögern auf "Belina Josselyne" wetten, die im letzten Jahr -2019- gewonnen hat. Seine "böse" US-Gegnerin für Band III "Operation Aquila" Rhonda Hikel würde ihr Geld eher auf "Davidson" setzen. "Bold Eagle" wird zum fünften Mal laufen, aber der Autor ist davon überzeugt, das es einfach "einmal zuiel ist". Also.....! Was ist der Geheimtipp? "Ma Belle!" - Belina Josselyne.....und 100 % meiner deutschen Leser ist es völlig Wurst was wir hier in Frankreich auf Pferde wetten.....

https://www.prix-amerique.com/






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