• Claudia Bouvier

Meine aktuellen Lieblings-Spionageserien , die NICHT aus US- amerikanischer Feder stammen

Aktualisiert: 17. Okt 2019


Irgendwie gehen mir die blütenweißen All-American Heros aus US-Action-Filmen schon seit Jack Ryans Sohn Jack jr. und der Netflix-Serie furchtbar auf die Nerven. "American Assassin" von Vince Flynn und unser Super-Scientologe Tom Cruise als Jack Reacher haben mir den filmischen Rest gegeben.....und dann zog Gina Haspel in die Chefetage von Langley ein!


Lieber Leser, Sie haben es bereits verstanden: Trumps CIA-Chefin Gina Haspel mit den Blümchenkleidern, dem Pagenkopf und der Schlenkertasche ist die "große Schwester" meiner bitterbösen Rhonda Hinkel aus "Codename Corvus - Das Erzengel Gambit" und der Schlüssel "Bad-Guy" im Band 3 "Operation Aquila".

“Wer Verbündete hat, wie die Amerikaner, der braucht keine Feinde mehr!"

Frei nach Charles de Gaulles, der nicht nur den Brexit prophezeite, sondern auch sehr genau begriff, mit wem wir auf der anderen Seite des Atlantiks zu tun haben: aus diesem Grund nur Hausgemachtes aus Europa und im Sinne des alten Charles erstreckt sich dieses Europa selbstverständlich von Wladiwostok bis nach Brest...in der Bretagne und nicht -Litowsk :)



1) Le Bureau des Legendes- Das Büro der Legenden


Die französische Serie auf Canal+ widmet sich seit 2015 aktuellen Themen wie dem Aufstieg von ISIS im Nahen Osten, Spionageabwehr, dem Kampf gegen den Terror oder dem Krieg in Syrien. Hauptfigur ist der Geheimagent Guillaume Debailly -Codename Malatru- der nach sechsjährigem Einsatz aus Syrien in seine Heimat zurückkehrt.

Globalisierte Gewalt, permanente Gefahr, Verrat, Winkelzüge, Double and Triple Cross, Maulwürfe, Manipulation, Zynismus im Namen der Vernunft und vereitelte Romanzen: Das sind die Hauptbestandteile der erfolgreichen französischen Spionageserie Le Bureau des Légendes (Canal Plus). In dieser Fiktion ist eine "Legende" für einen Offizier der Generaldirektion für äußere Sicherheit (DGSE) eine falsche Biographie, die über ein einfaches Cover weit hinausgeht. Es ist die Erfindung eines anderen Lebens, so detailliert und glaubwürdig wie möglich. Eine notwendige Voraussetzung, um es Meisterspione zu ermöglichen, über einen langen Zeitraum in fremden, oft feindlichen Gebieten zu agieren und lokale Ziele zu identifizieren, die für französische Dienste rekrutiert werden könnten.

Malatru-Guillaume Debailly- ist hier ein Antiheld, ohne dabei ein Fall für die Psychiatrie zu sein...wie so viele US-Action-Helden.

Realistisch und sehr gut gemacht. Gibt einen guten EInblick in das, was Frankreich und Deutschland im Bereich Sierheit und Verteidigung grundsätzlich unterscheidet.

Ich mag die Serie, obwohl ich Hauptdarsteller Matthieu Kassovitz und seine oftmals extremen und durchgeknallten Ideen eigentlich nicht mag...


2) Nielegalni - Illegals


Polens Antwort auf Frankreichs „Das Büro der Legenden“: Genial!


Konrad Wolski, Leiter der Q-Abteilung, einer polnischen Geheimdienst-Elite, die einen weißrussischen Waffenhändler in Istanbul übernimmt, erfährt von einem geplanten Terroranschlag in Schweden. Die Waffe, die bei dem Angriff verwendet werden soll, stammt aus dem sowjetischen Arsenal, das in Belarus versteckt ist. Konrad startet sofort Travis, ein polnisches Spionagegeheimnis im Minsker KGB, um Geheimdienstinformationen zu erhalten, die den Terrorplan vereiteln. Das Problem wird durch die Tatsache erschwert, dass Travis gerade von einem der belarussischen KGB-Offiziere enthüllt wurde. Vorbehaltlich finanzieller Erpressung wird er nicht lange in seiner Position bleiben - die Mission seiner sofortigen Evakuierung geht an Sara, einen weiblichen Offizier des polnischen Geheimdienstes, spezialisiert auf gefährliche Exiltrierungen. Gleichzeitig erpresst ein pensionierter General der belarussischen Dienste in Warschau den Premierminister der Republik Polen. Die Beamten des Auslandsnachrichtendienstes müssen um jeden Preis Archivgut übernehmen, das den polnischen Regierungschef belastet. Alle Wege führen nach Minsk. Ein mörderisches Spiel gegen die Uhr beginnt!


3) Bard of Blood


Sharuk Khan in den Stammesgebieten am Hindukusch – kein klassisches Bollywood und während der ersten zehn Minuten stellt der gute Sharuk sich mit der Knarre in der Hand ein bisserl seltsam an....normal tanzt er ja eher, als daß er schießt ;)

Nein, die Serie ist wirklich gut und es loht sich, auch wenn die Sache mit dem Synchonisieren nicht immer so richtig hingehauen hat!

Dieser indische fiktive Spionage-Thriller von Netflix basiert auf dem gleichnamigen, exzellenten Spionage-Roman von Bilal Siddiqi aus dem Jahr 2015.

Jahre nach einer katastrophalen Mission in Belutschistan stellt sich ein ehemaliger indischer Spion seiner Vergangenheit, indem er an einer nicht autorisierten Geiselrettungsmission teilnimmt. Natürlich ist Sharuk Khan der Spion...und ich "oute" mich als Fan der Serie.


4) Los Nuestros -Gefangen in der Wüste (Saison 1)


Die spanischen Special Forces sind genauso hart, wie sämtliche Navy Seals und andere Amerikaner im Flecktarn zusammengenommen ;)....

Ein weiterer "Made in Europe" der sich lohnt! Klasse Story und exzellente, filmische Umsetzung.

Die Saison 2 scheint genau so gut, wie der erste Vierteiler.


Zwei Kinder werden in einem mit Algerien grenznah gelegenen Land von Subsahara-Afrika von Dschihadisten entführt. Eine Spezialeinheit der spanischen Armee wird geschickt, um sie zu retten. Um in der Mission erfolgreich zu sein, müssen der Kapitän und der Scharfschütze ihre Differenzen, Schuldzuweisungen und Ressentiments beiseite legen und zusammenarbeiten.


Kleine politisch gewiss sehr unkorrekte Bemerkung:

Politisch korrekt gibt es in dieser filmischen, spanischen Spezialeinheit weibliche Mitglieder. Das ist zwar "nett" anzusehen, aber in meinen Augen ziemlicher Unfug, obwohl ich mir selbstverständlich nie erlauben würde in Frage zu stellen, dass Frauen diesen Job machen möchten und auch durchaus in der Lage sind, ihn zu tun. Ob sie es wirklich möchten....ob es Sinn macht, ist eine andere Frage, die jede Frau für sich selbst entscheiden sollte. Aber wem es Spaß macht am "Arsch der Welt" durch den Dreck zu robben und dabei EPAs zu essen, während "Sie" sich den Hintern abfriert und 20 Stunden am Tag arbeitet, ohne Hoffnung auf Erholung und/oder Privatleben, DER....sei es vergönnt! Ich fühle mich sehr wohl mit meinem inzwischen ruhigen Leben und einem bequemen Klo mit Wasserspülung. Ich schlafe auch gerne in einem richtigen Bett, heize im Spätherbst kuschelig ein und esse bei Tisch mit Messer und Gabel geschmacklich und nutritiv spannende Dinge. Dadurch bin ich kein Fall für "Me Too" oder muss aus irgendeiner Form gender-spezifischer Diskriminierung gerettet werden!


Für mich persönlich gibt einfach Situationen, in denen ich zwischenzeitlich gerne auf die Gleichberechtigung von Mann und Frau verzichte und es den Männern überlasse, für einen unterdurchschnittlichen Gehalt und ohne große Anerkennung durch die Zivilgesellschaft ihre Haut und ihre mentale Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Be my Guest!


Ich muss die "Drecksarbeit" nicht unbedingt erledigen, um mich gleichberechtigt zu fühlen. Genauso wenig möchte ich in einem Schlachthaus arbeiten, nur um mir zu beweisen, wie gleichberechtigt ich doch bin.....Allerdings werde ich gewiss keine "Schwester" kritisieren, die ihr Lebensglück und ihre persönliche frauliche Erfüllung in einer solchen Berufswahl findet!









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